1982 – Tribunal oder Der Sittlichkeitsverbrecher

Autor
Alexander Ziegler

Regie
Christian Schmid

Das Stück
Ein Sittlichkeitsprozess wird in Form eines Dokumentarspiels in seiner ganzen Peinlichkeit aufgezeigt. Das Geschehen auf der Bühne ist, so der Autor, „ganz und gar authentisch und setzt sich aus mehreren echten Anklageschriften zürcherischer Bezirks- und Staatsanwaltschaften zusammen“. Ob es sich bei den Liebesbeziehungen zwischen einem zwanzigjährigen Mann und einem vierzehnjährigen Mädchen um „strafbare Handlungen gegen die Sittlichkeit“ handelt, steht gar nicht zur Diskussion, weil das Strafgesetzbuch sie eindeutig als solche qualifiziert. Hingegen geht in Zieglers Stück um das Strafmass: Soll man dem jungen Mann mit einer bedingten Verurteilung eine Chance geben, oder verdient er die im Gesetz vorgesehene Gefängnisstrafe von mindestens sieben Monaten?

Personen
Peter Schulthess, Franz Ryser
Silvia Schneider, Christiane Nyfeler
Felix Schneider, Konrad Schneider
Monique Schneider-Chenaux, Liliane Lauber
Christian Rindlisbacher, Samuel Ryser
Dr. med. Hildegard Lüthi, Edith Kübli
Dr. jur. Ernst Gubser (Gerichtspräsident), Norbert Bessire
Dr. jur. Martin Schoch (Staatsanwalt), Theo Marti
Dr. jur. Kurt Rhonheimer (Verteidiger), Willy Oppliger
Viktor Henzi (Gerichtsweibel), Cyril Bezak

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