1996 – Dr Alperose-Tango

Autor
Hansjörg Schneider

Regie
Hans-Peter Incondi

Das Stück
Eine nette Schweizer Gästeschar weilt im Berghotel «Alperose» in den Ferien. Übrigens nicht zu verwechseln mit den «Netten» des Schweizer Alltags. Jeden Herbst trifft man sich hier, denn es ist nirgends so schön wie in der Schweiz. Überhaupt wäre alles in Ordnung, wenn nur dieser eine Feriengast nicht so deplaziert im Hotel rumlümmeln würde. Stefan heisst dieser und er will sich partout nicht an der schönen Schweiz erfreuen und vor allem hat er mit diesen Netten das Heu sowieso nicht auf der gleichen Bühne. Die Gäste und auch Frau Mama leiden darunter sehr. Doch zum Glück gibt es da noch die Hotelbar! Hier am Tresen findet die Mutter Trost und Rat bei einem befreundeten Psychiater und einem liebenswerten Politiker. Die Herren machen mit der Mutter gemeinsame Sache und das Trio beginnt, dem schlaffen Sohn mal so richtig die staatserhaltenden Leviten zu lesen. Doch nützen tut das nichts. Stefan ist ja nicht auf den Kopf gefallen und seinen Weltschmerz lässt er sich von diesen schnorrenden Barhockern nicht austreiben. Das schaffen nicht mal die Engel, die ihn zu später Stunde in der Einsamkeit der Hotelbar besuchen. Sie alle bearbeiten Stefan vergebens. Eines abends jedoch erscheint in der Bar Natascha. Sie ist eine Dame aus einer anderen Welt und sie bringt die Musik mit sich. Mit dem Tango als Herzschrittmacher kann Stefan wieder träumen. Doch schon bald mündet der argentinische Traum in einen schweizerischen Alptraum. Die Dame aus den fremden Landen muss ihre Maske fallen lassen und die vermeintliche Realität hat den Stefan wieder. Das einzige was ihm jetzt noch helfen kann ist…

Personen
Natacha, Silvia Tschanz
Stephan, Willy Oppliger
Mutter, Liliane Lauber
Psychiater, Nationalrat, Oberst, Theo Marti
Annabelle, Lisbeth, Denise, Monika Ryf
Hoteldiener, Urs Zingg
Akkordeonspielerin, Rahel von Allmen

1996_TheoWilly72 1996_Ursserviert72

> zurück zur Übersicht