1998 – Das Gespenst von Canterville

Autor
Oscar Wilde

Regie
Stefan H. Kraft

Das Stück
Die Cantervilles gehören zum englischen Uradel und haben natürlich ein Schloss. Das Schloss ist uralt und hat natürlich ein Gespenst. Das Gespenst ist sehr erfolgreich und ausserordentlich zuverlässig: Im Laufe der Jahrhunderte hat es viele Mitglieder der Familie Canterville mit seinen Spukereien in den Wahnsinn, ja sogar in den Tod getrieben. Und jetzt wollen die Cantervilles nicht mehr mit ihm unter einem Dach wohnen und beschliessen, ihr Schloss zu verkaufen. Der amerikanische Gesandte in London, Hyram B. Otis und seine Frau Lucretia haben keine Angst vor Gespenstern, aber vier Kinder – und sie hätten gerne ein Schloss als standesgemässen Wohnsitz. Und jetzt hat hat das Gespenst ein Problem…

Mehr verraten wir nicht. Ausser, dass wir in unser Stück alles hineingetan haben, was Oscar Wilde schon vor über hundert Jahren für ein modernes Märchen für unverzichtbar hielt: stürmische Nächte und eine zarte Liebesgeschichte, tiefe Gewölbe und five o’clock tea, amerikanische Wundermittel und englische Lebensart, respektlose Teenager und in Ohnmacht fallende Haushälterinnen, grausige Gespenstereien und ein poetisches happy end, das die Kulturen versöhnt und die Jahrhunderte verbindet.

Personen
Lord Canterville, Urs Zingg
Mary Umney, Haushälterin, Liliane Lauber
Hiram B. Otis, amerikanischer Gesandter, Eduard Inäbnit
Lucretia R. Otis, seine Gattin, Silvia Tschanz

Ihre 4 Kinder:
Virginia, Alexandra Megert
Washington, Martin Scherler
Elenor, Melanie Kübli
Penelope, Henriette Kläy
Cecil, Herzog von Cheshire, Fredi Stettler
Sir Simon de Canterville, Gespenst, Theresa Haueter

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