2004 – Gaslicht

Autor
Patrick Hamilton

Regie
Rolf Schoch

Das Stück
Seit das Ehepaar Martens vor sechs Monaten in ihr neues Haus gezogen ist, verschwinden dauernd Gegenstände aller Art. Mr. Martens behauptet, seine Frau Christa leide an Gedächtnisstörungen. Christa beginnt allmählich selbst an ihrem Verstand zu zweifeln. Da erscheint eines Tages in Abwesenheit ihres Mannes ein netter Herr. Der rätselhafte Mord an der Vorbesitzerin des Hauses vor 20 Jahren liess den Polizeidetektiv Rhyn nie ruhen – wurden doch die berühmten Juwelen und der Täter nie gefunden. Rhyn ist eine Kleinigkeit aufgefallen, die Mrs. Martens vor dem drohenden Wahnsinn bewahren und ein Indiz für ganz reale Vorgänge im oberen Stockwerk des Hauses sein könnte: Zu ganz bestimmten Zeiten wird nämlich das Gaslicht schwächer…

Mord aus Habgier und hinterlistige Psycho-Suggestion, das sind die prickelnden Zutaten des im viktorianischen England zur Jahrhundertwende spielenden, vom Briten Patrick Hamilton geschriebenen Thrillers „Gaslicht“.
Das 1938 in London uraufgeführte Theaterstück wurde fünf Jahre später durch George Cukors Verfilmung zu einem Welterfolg. Ingrid Bergmann, Charles Boyer und Joseph Cotten spielten die Hauptrollen.
Auch dem weltberühmten Filmregisseur Alfred Hitchcock diente nicht ohne Grund der englische Bühnenautor Patrick Hamilton als Vorbild. In seinen Stücken erhellt er mit feinstem psychologischem Spürsinn die unheimlichen Mächte des Menschen. Hamiltons Thriller „Gaslicht“ gilt als eines seiner besten Stücke.

Personen
Robert Martens, etwa 45 Jahre, gepflegt, liebenswürdig bis eiskalt, Simon Heiniger
Christa Martens, seine Frau, etwa 35 Jahre, schüchtern bis selbstbewusst, Alexandra Vogt
Herr Rhyn, Polizeiinspektor, Martin Scherler
Lilly, Dienstmädchen, Renate Blatter

2004_GaslichtLogo
2004_GaslichtDSCF1544s
2004_GaslichtDSCF1547s

> zurück zur Übersicht