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Stan und Ollie in der Schweiz



von Urs Widmer

Berndeutsche Bearbeitung
Sylvia Kohli-Gerber
 




Produktion 2008 des Theaters im Schlosskeller Fraubrunnen


Der Autor:

Urs Widmer
wurde am 21.Mai 1938 in Basel geboren. Der promovierte Philologe (Germanistik, Romanistik, Geschichte) war zunächst als Verlagslektor, dann als Literaturkritiker und später auch als Literaturdozent tätig. Er ist seit 1968 freier Schriftsteller. Den Ruf als literarischer Jongleur erwarb sich Urs Widmer sowohl als Autor skurriler Erzählwerke und Hörspiele als auch mit seinen parodistischen, zwischen Realität und Phantasie angesiedelten Theaterstücken, "Die lange Nacht der Detektive" (Uraufführung 1973), Nepal (Uraufführung 1979) sowie Stan und Ollie in Deutschland (Uraufführung 1979), welche die Zuschauer mit augenzwinkernder Kultur- und Geselschaftskritik konfrontieren. Unter Widmers Prosawerken waren unter anderem die versponnene Erzählung "Der blaue Siphon" (1992), vor allem aber der autobiografisch gefärbte Roman "Der Geliebte der Mutter" (1999) erfolgreich. Zu den zahlreichen Preisen, die Urs Widmer erhielt, gehören der Hörspielpreis der Kriegsblinden (1976) der Basler Literaturpreis (1987), der Mühlheimer Dramatikerpreis (1997, für "Top Dogs") und der Bertold-Brecht-Preis der Stadt Augsburg (2001).

Bibliografie (Auswahl):


Regie:

Sylvia Kohli-Gerber       Homepage

Nach langjähriger Tätigkeit und umfangreicher Weiterbildung im Bildungsbereich gründet sie das "Büro für klare Verhältnisse. Sie übernimmt u.a. Schreibaufträge aller Art und coacht Menschen zum Thema "Text und Auftritt".
Ihre Leidenschaft für die darstellende Kunst ist bis heute ungebrochen. Noch vor ihrer Tätigkeit als Lehrerin absolvierte Sylvia Kohli-Gerber eine Schauspiel-Ausbildung, übte diesen Beruf aber nur kurze Zeit aus. Während der Arbeit als Lehrerin widmet sie sich auch der Theaterpädagogik und macht eine entsprechende Zusatzausbildung, um sich professionell bei Schultheatern zu engagieren. Seit 2000 wendet sich Sylvia Kohli-Gerber der Regie-Arbeit zu, absolviert eine umfangreiche Weiterbildung bei Marcelo Diaz und arbeitet seither bei Theaterproduktionen mit, zuletzt beim Theater Elch mit "Platero und ich" oder im Schlosskeller Fraubrunnen als Regisseurin von "Stan und Ollie in der Schweiz".
Zum Thema Theater meint Sylvia Kohli-Gerber u.a.:
- Wie ist es möglich, Vorgänge aus der üblichen Alltagsrealität herauszuholen und in einer Art und Weise zu behandeln, zu der nur das Theater fähig ist? Dass man bei der Theaterarbeit alles denken und am radikalsten oder am verrücktesten damit umgehen kann und gleichzeitig eine hohe Konzentration, ein genaues Hinschauen - wie durch eine Lupe geschärft - nötig ist, empfinde ich als ein echtes Abenteuer, welches mich fasziniert.



Zum Inhalt:
Stan und Ollie - hierzulande leider als "dick und doof" abgewertet - beginnen ihre Geschichte im Himmel. Dort treffen die beiden den obersten Chef, welcher verfügt hat, dass nur musikalische Menschen ins Paradies dürfen. Stan und Ollie gehören nicht dazu, trotz eifrigen Übens. Es geht also abwärts. Und wie es der Zufall will, beginnt ihre Höllenfahrt durch die Schweiz hier im Theater.
Stan und Ollie schreiten den ganzen Weg der Schöpfung aus, ohne dabei irgendwelchen Fettnäpfchen aus dem Weg zu gehen.
Es wird ein Vergnügen sein, Stan und Ollie auf dieser Welt zu begegnen und ihnen beim Kampf gegen die Tücken des Alltags die Daumen zu drücken.



Personen:

 

Stan

Simon Heiniger

Ollie

Jürg Bongni

Gott / Wilhelm Tell / Polizist / Jogger Meier / Gast / Autor / Teufel

Eduard Inäbnit

Postchefin / Bedienung / Laura

Alexandra Vogt

Akkordeon

Monika Hegglin

 


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