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Dr Alperose - Tango

Ein berndeutsches Stück in 11 Bildern

von Hansjörg Schneider, freischaffender Autor in Basel. Studierte Germanistik und war als Lehrer, Journalist und Schauspieler tätig. Sein Durchbruch gelang ihm mit dem «Sennetuntschi» (Uraufführung 1972 am Schauspielhaus Zürich). HJ.Schneider hat auch Prosawerke verfasst. Unter anderem die zwei Romane «lieber Leo» (1980) und «Der Wels» (1988).

Regie:
Hans-Peter Incondi. Lebt seit 1984 in Bern und ist als freischaffender Regisseur und Schauspieler tätig. Hans-Peter Incondi hat sich in Zürich und Deutschland zum Schauspieler ausbilden lassen und war mehrere Jahre als Regisseur der Tell-Spiele in Interlaken engagiert.

Zum Stück:
Eine nette Schweizer Gästeschar weilt im Berghotel «Alperose» in den Ferien. Übrigens nicht zu verwechseln mit den «Netten» des Schweizer Alltags. Jeden Herbst trifft man sich hier, denn es ist nirgends so schön wie in der Schweiz. Überhaupt wäre alles in Ordnung, wenn nur dieser eine Feriengast nicht so deplaziert im Hotel rumlümmeln würde. Stefan heisst dieser und er will sich partout nicht an der schönen Schweiz erfreuen und vor allem hat er mit diesen Netten das Heu sowieso nicht auf der gleichen Bühne. Die Gäste und auch Frau Mama leiden darunter sehr. Doch zum Glück gibt es da noch die Hotelbar! Hier am Tresen findet die Mutter Trost und Rat bei einem befreundeten Psychiater und einem liebenswerten Politiker. Die Herren machen mit der Mutter gemeinsame Sache und das Trio beginnt, dem schlaffen Sohn mal so richtig die staatserhaltenden Leviten zu lesen. Doch nützen tut das nichts. Stefan ist ja nicht auf den Kopf gefallen und seinen Weltschmerz lässt er sich von diesen schnorrenden Barhockern nicht austreiben. Das schaffen nicht mal die Engel, die ihn zu später Stunde in der Einsamkeit der Hotelbar besuchen. Sie alle bearbeiten Stefan vergebens. Eines abends jedoch erscheint in der Bar Natascha. Sie ist eine Dame aus einer anderen Welt und sie bringt die Musik mit sich. Mit dem Tango als Herzschrittmacher kann Stefan wieder träumen. Doch schon bald mündet der argentinische Traum in einen schweizerischen Alptraum. Die Dame aus den fremden Landen muss ihre Maske fallen lassen und die vermeintliche Realität hat den Stefan wieder. Das einzige was ihm jetzt noch helfen kann ist.....

Personen:

Natacha

Silvia Tschanz

Stephan

Willy Oppliger

Mutter

Liliane Lauber

Psychiater, Nationalrat, Oberst

Theo Marti

Annabelle, Lisbeth, Denise

Monika Ryf

Hoteldiener

Urs Zingg

Akkordeonspielerin

Rahel von Allmen

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