Produktion 2004 des Theaters im Schloss Fraubrunnen

Seit das Ehepaar Martens
vor sechs Monaten in ihr neues Haus gezogen ist, verschwinden dauernd
Gegenstände aller Art. Mr. Martens behauptet, seine Frau Christa
leide an Gedächtnisstörungen. Christa beginnt
allmählich selbst an ihrem Verstand zu zweifeln. Da erscheint
eines Tages in Abwesenheit ihres Mannes ein netter Herr. Der
rätselhafte Mord an der Vorbesitzerin des Hauses vor 20 Jahren
liess den Polizeidetektiv Rhyn nie ruhen - wurden doch die
berühmten Juwelen und der Täter nie gefunden. Rhyn ist eine
Kleinigkeit aufgefallen, die Mrs. Martens vor dem drohenden Wahnsinn
bewahren und ein Indiz für ganz reale Vorgänge im oberen
Stockwerk des Hauses sein könnte: Zu ganz bestimmten Zeiten wird
nämlich das Gaslicht schwächer...

Mord aus Habgier und hinterlistige Psycho-Suggestion, das sind die
prickelnden Zutaten des im viktorianischen England zur
Jahrhundertwende spielenden, vom Briten Patrick Hamilton
geschriebenen Thrillers Gaslicht".
Das 1938 in London uraufgeführte Theaterstück wurde
fünf Jahre später durch George Cukors Verfilmung zu einem
Welterfolg. Ingrid Bergmann, Charles Boyer und Joseph Cotten spielten
die Hauptrollen.
Auch dem weltberühmten Filmregisseur Alfred Hitchcock diente
nicht ohne Grund der englische Bühnenautor Patrick Hamilton als
Vorbild. In seinen Stücken erhellt er mit feinstem
psychologischem Spürsinn die unheimlichen Mächte des
Menschen. Hamiltons Thriller "Gaslicht" gilt als eines seiner besten
Stücke.

Regie:

Rolf
Schoch,
Theaterproduzent und Regisseur
1945 geboren, kam ich rerlativ spät zum Theater. Vorerst
erlernte ich den Beruf des Schriftsetzers und arbeitete bis Sommer
2002 in der grafischen Branche. Ich habe auch keine der üblichen
professionellen Ausbildungen als Schauspieler oder Regisseur
absolviert, sondern mir das Handwerk und die Erfahrung in erster
Linie in der Praxis erworben. Eine erste Theaterrolle erhielt ich1979
im Berner Heimatschutztheater und in den folgenden Jahren spielte ich
insgesamt zehn verschiedene Rollen. Nach verschiedenen Aus- und
Weiterbildungskursen (u.a. am Konservatorium Bern) wagte ich mich
1985 an die erste Regiearbeit. Auf verschiedene Inszenierungen in den
Theatervereinen von Laupen, Belp, Toffen, Ittigen, Münsingen,
Signau, Fraubrunnen, Kerzers, Unterlangenegg folgten die
Freilichtaufführungen 1998 in Signau ("Bärewirts
Töchterli"), in Belp (2000 "Katharina Knie" und 2002
"Gfreutischti Frou"), in Stalden/Konolfingen (2003 "Lysistrata").
Nach über zwanzig Jahren Tätigkeit als Amateurschauspieler
und -regisseur stieg ich im Sommer 2002 ganz in den Theaterberuf ein.
Neben den Inszenierungen und ab und zu einer Rolle als Schauspieler
arbeite ich vor allem als Kursleiter an Schulen und Theatervereinen,
als Erwachsenenbildner bei der CS Zürich, an der Volkshochschule
Münsingen und beim SAH.

Personen:
Robert
Martens etwa 45 Jahre,
gepflegt, liebenswürdig bis eiskalt Simon
Heiniger Christa
Martens seine Frau, etwa 35
Jahre, schüchtern bis selbstbewusst Alexandra
Vogt Herr
Rhyn Polizeiinspektor Martin
Scherler Lilly
Dienstmädchen Renate
Blatter
->
Video Gaslicht




