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Mörder mit Gefühl


absurde Komödie (Commedia della morte)
von Gabriel Dagan

Berndeutsche Bearbeitung und Regie
Sylvia Kohli-Gerber

© Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Produktion 2011 des Theaters im Schlosskeller Fraubrunnen


Der Autor:

Gabriel Dagan

- Mörder mit Gefühl (Murder with Care) Uraufführung 1991 am Burian-Theater in Prag

Gabriel Dagan im
Verlag der Autoren:
- 1922 geboren in der Tschechoslowakei
- während des 2. Weltkrieges drei Jahre lang in Theresienstadt und Auschwitz
- Studium Theater und Psychologie in Prag
- 1949 Arbeit als Regisseur und Schauspieler an verschiedenen Theatern in Israel, Autor für Film und Radio
- ab 1969 einige Jahre Aufenthalt in New York, Beschäftigung mit Psychodrama
- seit seiner Rückkehr nach Israel Arbeit als psychatrisch orientierter Sozialarbeiter in einer Kibbutzklinik
- lebt mit seiner Familie in Tel Aviv


Regie:

Sylvia Kohli-Gerber       Homepage

Nach langjähriger Tätigkeit und umfangreicher Weiterbildung im Bildungsbereich gründet sie das "Büro für klare Verhältnisse. Sie übernimmt u.a. Schreibaufträge aller Art und coacht Menschen zum Thema "Text und Auftritt".
Ihre Leidenschaft für die darstellende Kunst ist bis heute ungebrochen. Noch vor ihrer Tätigkeit als Lehrerin absolvierte Sylvia Kohli-Gerber eine Schauspiel-Ausbildung, übte diesen Beruf aber nur kurze Zeit aus. Während der Arbeit als Lehrerin widmet sie sich auch der Theaterpädagogik und macht eine entsprechende Zusatzausbildung, um sich professionell bei Schultheatern zu engagieren. Seit 2000 wendet sich Sylvia Kohli-Gerber der Regie-Arbeit zu, absolviert eine umfangreiche Weiterbildung bei Marcelo Diaz und arbeitet seither bei Theaterproduktionen mit, zuletzt beim Theater Elch mit "Platero und ich" oder im Schlosskeller Fraubrunnen als Regisseurin von "Stan und Ollie in der Schweiz" (2008) sowie "Spiel's nochmal, Sam" (2009).
Zum Thema Theater meint Sylvia Kohli-Gerber u.a.:
- Wie ist es möglich, Vorgänge aus der üblichen Alltagsrealität herauszuholen und in einer Art und Weise zu behandeln, zu der nur das Theater fähig ist? Dass man bei der Theaterarbeit alles denken und am radikalsten oder am verrücktesten damit umgehen kann und gleichzeitig eine hohe Konzentration, ein genaues Hinschauen - wie durch eine Lupe geschärft - nötig ist, empfinde ich als ein echtes Abenteuer, welches mich fasziniert.


Zum Inhalt:

Eines Tages klingelt im Hause Gutmann ein Fremder an der Tür. Er will nichts verkaufen, sondern stellt sich Frau Gutmann höflich als Mörder ihres Mannes vor. Frau Gutmann ist keineswegs erschreckt, sie bittet den Mann in ihre Wohnung, bei einer Tasse Kaffee und viel Geplauder wartet der Mörder nun auf sein Opfer. Dass Herr Gutmann ermordert werden soll, berührt die Ehefrau gar nicht, ihre Aufregung gilt ausschliesslich der Krankheit ihres über alles geliebten Goldfisches. Der bevorstehende Tod ihres Mannes ist höchstens Anlass für eine neue Frisur oder für ein neues Kleid. Als Herr Gutmann dann endlich nach Hause kommt, entwickelt sich die absurde, mit viel schwarzem Humor gespickte Geschichte vollends in eine unkenntliche Welt...

Fotos:






Telefonischer Vorverkauf und direkt:
Montag-Freitag von 6-17 Uhr, Samstag/Sonntag von 7-12 Uhr
Tel 031 767 71 30 (Bahnstation RBS "Piccolino") - kein Vorverkauf in der Drogerie Studer
Telefonischer Vorverkauf an den Aufführungstagen von 19-20 Uhr, Tel 078 825 21 20

Personen:

Arthur Gutmann

Hansueli Wälchli

Henriette Gutmann, seine Frau

Sylvia Ernst

Lilo, deren Tochter

Nathalie Keusen

Marianne, die Bedienstete

Eliane Tanner

Der Pösteler

Roberto De Simone

Toni, der Friseur

Stefan Gränicher

Dr. Vogel, Tierärztin

Christine Tanner

Der Mann, Harry Wolf

Max Neuenschwander


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